Zusammen Seife machen für die Pflege

Ostergrüße aus dem Intensivzimmer in Jena

Im März startete der Ostergruß aus Linns PflegeZimmer in Jena. Ich weiß, der Kalender zählte noch über zwanzig Tage bis Ostern, doch gaben wir, unsere Pflegefachkräfte, Linn oder Familie, den Zeitplan nicht vor.

Die Idee selbst kam vom Deutschen Kinderhospizverein, was ein Paket zu uns sendete samt Termin für einen Videochat. Ein Frühlingsgruß.

Ein Gruß für Linn, für die Familie und allen Mitarbeiter:innen.

Leider entfiel der Videochat, denn die Leiterin der Aktion war erkrankt. Wie kann es trotzdem gelingen?

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Eine Geburtstagskarte auf dem Schoiß

Ohne Vibrations, den Beat, geht häusliche Intensivpflege nicht

Die Clubs am Wochenende warten wieder auf die Leute und doch unserer Chefin Linn passen diese Zeiten nicht. Zwanzig Uhr sich ins angesagte Kostüm schmeißen, den Lippenstift auftragen, Augenbrauen nachziehen und dabei den Sekt eingießen.

Mit dem ersten Schluck wird der Stress der Woche ausgespannt und der Start beginnt in eine bewegte Nacht für den Kopfschmerz am nächsten Mittag.

Erst dann war die Nacht gut.

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Lachend im Jenaer Cafe über die 18

Linn wurde 18 – unser Dank an die Hilfen, der Pflege in Jena und allen

Die außerklinische Intensivpflege in Jena wird 18 Jahre. Oh nein, mein Fehler! Sie ist älter und ich hatte selbst damals als Berufsstarter in der Krankenpflege hier und dort über die Anfänge in der Stadt erfahren. Aber die Zahl 18 steht. Linn wurde im Februar 18 Jahre alt.  

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Pflege in Jena: Krankenpflegerin Claudia plaudert über die Arbeit beim Team ZitronenZucker

Wie hast du in die außerklinische Intensivpflege (oder zu uns) gefunden?

Durch meinen Mann habe ich das PflegeTeam schon seit den Anfängen indirekt miterlebt. Dadurch hat mich die Öffentlichkeitsarbeit in den sozialen Medien und auf der Homepage interessiert.

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Krankenpflege in der Schule macht ein Weihnachtsgeschenk

Wir erleben jedes Jahr mit Linn, dem PflegeTeam und der Schule warme Momente. Damit erfahren wir wiederholt, wie gut der Schritt war, dass Linn integrativ in die Schule in Jena gehen kann.

Im Dezember 2020 war es das Weihnachtsgeschenk von der Werklehrerin, was als kleines Paket während des Lockdowns kam, passend als Geschenk zu Heiligabend.

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Pflege in Jena: Wie startete Krankenpflegerin Juliane ins Team ZitronenZucker

Im Winter 2017/18 verabschiedeten wir uns von unserem langjährigen Kinderintensivpflegedienst in Jena. Wir hatten nie einen anderen Dienst gesucht, denn die Pflegequalität entsprach unserer Vorstellung. Doch wurde Linn jugendlich und wächst aus dem Kindsein heraus. Für uns wurde es Zeit, die Pflege neu zu organisieren, dies mit dem Team ZitronenZucker.

Zu dieser Zeit bewarb sich die Krankenpflegerin Juliane bei uns, bei Linn. Sie begleitet uns seit dem mit viel Herz, so unser Empfinden, hohem pflegerischen Können und einer professionellen Nähe-Distanz. Doch lassen wir sie selbst im Interview sprechen:

Wie hast du in die außerklinische Intensivpflege (oder zu uns) in Jena gefunden?

Ich wusste nach meiner Elternzeit nicht, wo ich arbeiten werde. Klar war mir nur, dass ich nicht ins Krankenhause will.

Das kommunizierte ich nach außen und eine Mama aus einer Selbsthilfegruppe für Familien mit neurologisch erkrankten Kindern in Jena, hat mich zu Familie Strecker mit Linn geleitet.

Worin warst du dir unsicher, diesen Job anzunehmen? Gab es weitere Informationen, die du gerne erfahren hättest?

Meine Unsicherheit war dieses völlig neue Arbeitsfeld, ich hatte überhaupt keine Erfahrung mit der 1 zu 1-Pflege und der Beatmung.

Die Hospitation hat mir geholfen und dass ich mit Euch über Arbeitszeiten, die für mich zu diesem Zeitpunkt möglich waren, ins Gespräch kommen konnte.

Was hat euch am stärksten begeistert in diesem Arbeitsfeld? Dies auch im Vergleich zu vorherigen Arbeitgebern.

Der Mitarbeiter wird gesehen, wo er ist, kein Druck, keine strikte Hierarchie, gutes Zeitmanagement, der Mitarbeiter hat eine Stimme.

Die Arbeit fühlt sich sinnvoll an, man hat das Gefühl ein Teil von etwas Besonderem zu sein. Trotz Einzelarbeit ist ein Team entstanden. Obwohl jeder allein arbeitet in seiner Schicht, gibt es ein Team Gefühl.

Was hast du besonderes, auch für den Leben gelernt, und was berührt dich sehr mit der Tätigkeit?

Es ist möglich Menschen mit einer anderen, non-verbalen, Kommunikation lesen zu lernen. Es braucht Zeit, bis man sie versteht, all die vielen Zeichen, die nicht unserer Sprache entsprechen, aber dennoch pure Kommunikation sind, nur eben auf einer anderen Ebene.

Um dies zu verstehen braucht es Zeit, Empathie und Interesse an der anderen Person. Doch wird man wohl niemals alles verstehen.

Und welche Möglichkeiten es gibt, trotz Handicap aktiv an der Gesellschaft teilzuhaben und zu profitieren.

Welche Vorteile erlebst du jetzt gegenüber den vorherigen Arbeitsplätzen?

Zeit, die Pflegemaßnahmen ohne Stress und Hektik umzusetzen.

Zeit, die Pflege gut zu machen, nach Hause zu gehen, ohne das Gefühl zu haben, man sei den ganzen Tag ein Roboter gewesen und hat vor sich hingerödelt und verlässt die Arbeit unvollständig.

Gute Dienstplanabsprachen.

Genügend Freizeitausgleich.

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Linn auf der Wiese mit Rollstuhl und Absaugung für die Krankenpflege

Wie erlebst du die Vereinbarkeit von deinem Familienleben und der Arbeit (Dientplanung / Dienstende)?

Durch eine gute Kommunikation mit dem Arbeitgeber sehr positiv, da individuelle Ereignisse berücksichtigt werden und die Arbeitszeit daraufhin angepasst werden kann.

Welche Werte in der Pflege sind für dich wichtig und welche werden gerade hier gelebt?

Mir ist wichtig, dass der Mensch ganz gesehen wird und es viele Möglichkeiten gibt, Pflegemaßnahmen zu unterstützen.

Dieser Raum ist hier gegeben. Es wird Neues ausprobiert, diskutiert, die Arbeit gibt viel Raum, dass ein jeder seinen Platz/ Potenzial findet/ entdeckt. Denn es scheint, diese sind uns durch unsere Hamsterrad-Arbeitskultur abhanden gekommen.

Zeit, Achtsamkeit, Respekt und Ruhe, um dies auch der Person zu geben, die gepflegt wird.

Wie ist es für dich, Zeit für die Pflege zu haben?

Die Basis meiner Arbeit.

Du gehst mit in die Schule. Was macht die Schulbegleitung so besonders?

Ein Umfeld, was das arbeiten bei Linn noch mal etwas besonders macht, durch die Schule fließt die Pädagogik und das Kreative mit in das Pflegerische. Man erhält einen Einblick, was Integration bedeutet und welche Steine noch im Weg sind.

Wie erlebst du das Teamleben?

Als unerwartet gemeinschaftlich, trotz der Einzelarbeit.

Durch monatliche Teamtreffen, gemeinsames Coaching oder Weiterbildungen und die Übergaben werden auch gern mal zu längeren intensiven privaten Gesprächen genutzt. Aber nicht um über andere Teammitglieder zu reden, das finde ich sehr herausragend.

Der Respekt untereinander ist hoch und ich empfinde hier keine Lästereien.

Was wünschst du dir, wie die Pflegearbeit bei Linn weitergehen kann?

In einer guten Balance zwischen Linn, Euch als Eltern und uns als Pflegenden mit Respekt und ehrlicher offener Kommunikation.

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Einspringen, schon wieder? – Stop it Pflegekraft in Jena!

Du kennst es vermutlich als Pflegekraft. Manchmal vergeht kein Tag, an dem nicht schon wieder das Telefon klingelt oder die Stationsleitung dich anspricht: Schwester Maria ist krank. Könntest du morgen den Frühdienst übernehmen?

Nicht immer ist die Anfrage oder Bitte freundlich. Und doch geht es anders in Jena, so sicherst du dir dein Frei!

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