PflegeZimmer

10 Gründe für die 1:1 – Intensivpflege in Jena – Teil 6

Wir hat­ten schon mehrere Gründe für die Arbeit in der Pflege, in der häus­liche, außerklin­is­chen Inten­sivpflege benan­nt. Ein wohl bedeut­samer und unklar­er Punkt ist ver­mut­lich: Ist den in diesem Bere­ich mein Job krisen­sich­er? Ein gute, wichtige und berechtigte Frage, der wir nachge­hen wollen.

In unser­er heuti­gen Zeit kann ich mich als Arbeit­nehmer schnell in einem Kon­flikt erleben. Zum einem möchte ich einen sicheren Arbeit­splatz, zum anderen will ich auch die bunte Vielfalt meines Berufes erleben. Viele Pflegekräfte, so mein Ein­blick, bleiben bei ihrem Arbeit­ge­ber, obwohl sie die anderen Pflege­jobs äußerst span­nend find­en oder auch deren Arbeits­be­din­gun­gen und / oder Lohn für sie attrak­tiv sind.

Dabei bin ich als Pflegekraft heute in ein­er vorteil­haften Sit­u­a­tion, zumin­d­est in der Region Jena und Thürin­gen. Mein Job ist mir sich­er, den Arbeit­ge­ber kann ich mir aus­suchen.

Ein neuer Arbeit­splatz — ein Wech­sel kann mich verun­sich­ern. Dies habe ich selb­st erlebt und für mich selb­st ist die Beziehung zum „Arbeit­splatz“, zu den Chefs und auch der Tätigkeit ein hoher Wert. Trotz­dem bin ich auch wieder neue Wege gegan­gen. Es waren gute Entschei­dung, die mich per­sön­lich voran gebracht haben.

Bei meinen jet­zi­gen Arbeit­splatz zu bleiben — auch wenn es dort die eine oder andere Baustelle gibt: Dies kann auch eine Entschei­dung sein. Ich weiß als Mitar­beit­er, was ich von meinen jet­zi­gen Arbeit­ge­ber erwarten kann, solange der Arbeit­ge­ber dem treu bleibt (!) und ich muss mich nicht auf etwas neue ein­stellen.

Aktuell heißt es, die Pflege bietet sichere Arbeit­splätze. So auch wir bei Linn. Doch woher soll ich es als Pflegekraft wirk­lich wis­sen und sind die Arbeits­be­din­gun­gen der Anbi­eter auch so, wie beschrieben?

Pro­biere es aus — die Hos­pi­ta­tion, was auch bei uns möglich ist, kann dir zeigen, ob es stim­mig ist. Denn zu ein­er guten Hos­pi­ta­tion gehört auch, dass die Bewer­berin offen die angestellte Pflegekraft aus­fra­gen kann ohne Bei­sein des Arbeit­ge­bers. Auch sollte die Länge der Hos­pi­ta­tion offen sein und eine Wieder­hol­ung möglich. Dabei gilt: Erst hos­pi­tieren, Ein­drücke set­zen lassen und dann erst bei einem Ja, ich will, den Arbeitsver­trag unter­schreiben.

Autor

Mein Name ist Dirk Strecker und ich bin als "eingetragene" Pflegeperson tätig und begleite Selbsthilfe-Webprojekte. Vor Ort im Leben wirke ich mit bei Themen der Selbsthilfe, Integration, Inklusion und der Kinderhospizarbeit. Beruflich arbeite ich als Koordinator beim Thüringer Kinderhospizdienst und war mehrere Jahre in der Leitung der ambulanten Kinderkrankenpflege.

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