Über uns

Leben mit der außerklinischen Intensivpflege in Jena

Lass uns dir zeigen, wie bunt die Krankenpflege ist mit der ambulante Intensivpflege

Du bist eine Pfle­ge­fach­kraft in der Kin­der-/Kran­ken­pfle­ge oder Alten­pfle­ge in der Kli­nik oder im Pfle­ge­heim. Du willst mehr wis­sen über wei­te­re Arbeits­plät­ze für die Pfle­ge in Jena?

Wir, Fami­lie Stre­cker mit Linn und dem Pfle­ge­Team kön­nen es dir zeigen:

  • Was alles dazu gehört, ein schwer erkrank­tes Kind oder Jugend­li­che bei der Fami­lie in einem Team zu pflegen.
  • Was alles mög­lich wird durch die außer­kli­ni­sche Inten­siv­pfle­ge bei Linn wie die Schul­be­glei­tung oder klei­ne bis grö­ße­re Aus­flü­ge samt Beatmung. Es ist lernbar.
  • Wie bewe­gend es ist, wenn dein Pri­vat­le­ben nicht mehr ein “Neben” der Arbeit ist, son­dern vom Arbeit­ge­ber genau­so eine Beach­tung erfährt wie die benö­tig­ten Dienstzeiten.

Lass uns dazu unse­re Geschich­te erzählen.

In Jena eine außerklinische Intensivpflege für Kinder

Unse­re Geschich­te mit unse­rem Inten­siv­kind Linn, jetzt Inten­siv-Teen, begann vor über 16 Jahren.

In ihrem ers­ten Lebens­jahr direkt nach der Geburt trat die häus­li­che Kran­ken­pfle­ge mit in unse­re Fami­lie ein. Linn hat­te damals schon meh­re­re medi­zi­ni­sche Bau­stel­len wie die Schluckstörung.

Sie konn­te und kann nicht wie jedes Kind oral ernährt wer­den und bekam teil­wei­se täg­lich eine neue Magen­son­de über die Nase gelegt. Meist von uns selbst.

Mit sechs Mona­ten erhielt sie ope­ra­tiv eine PEG.

Doch litt ihre Lun­ge durch die Schluckstörung.

Die ers­ten Lun­gen­ent­zün­dun­gen waren so hef­tig, dass sie im zwei­ten Lebens­jahr ein Tra­cheo­s­to­ma bekam und seit­dem min­des­tens nächt­lich beatmet wird.

Des­halb wuchs vor 15 Jah­ren unse­re Fami­lie um ein wei­te­res Fami­li­en­mit­glied an: Die Pfle­ge­fach­kräf­te gehö­ren seit­dem mit zu unse­rem Fami­li­en­le­ben. Sie pfle­gen, beglei­ten und assis­tie­ren Linn min­des­tens 10 bis zu 24 Stun­den täglich.

Jetzt sind wir fünf­köp­fig mit den Pflegefachkräften.

Wir, die Kern­fa­mi­lie, sind Cor­ne­lia, Dirk und Ann.

Was wir brauchen — Intensivpflege vom Pflegedienst

Ohne die spe­zia­li­sier­te Beob­ach­tungs­pfle­ge des Kin­der­in­ten­siv­pfle­ge­diens­tes bzw. jetzt des Pfle­ge­Teams bei Linn hät­ten wir nie eine Fami­lie samt Geschwis­ter­kind wer­den können.

Wir hät­ten nie die­sen Lebens­mut und die Lebens­kraft auf­bau­en kön­nen für uns, die Familie.

Wir hat­ten und haben damit eine wei­te­re Mis­si­on: Alle Pfle­gen­den bei Linn bekom­men den Rah­men fürs Arbei­ten, den sie brau­chen. Wie zum Bei­spiel eine Stel­len­be­schrei­bung und Pfle­ge­pla­nung für die Arbeits­auf­ga­ben und eine hohe Dienstplansicherheit.

Die Pfle­ge­fach­kräf­te sind wie­der­holt die Exper­ten mit objek­ti­vier­tem Blick, mit der wir vie­le Bau­stel­len bei Linn sicher bewäl­ti­gen konn­ten. Linns sehr guter “Pfle­ge­zu­stand” mit der Erkran­kung und die Ver­hin­de­rung schwe­rer ortho­pä­di­scher Pro­ble­me zei­gen es ein­deu­tig auf.

Die­se Mis­si­on lern­ten wir aus der eige­nen Fami­li­en­dy­na­mik schnell: Es muss jedem ein­zel­nen in der Fami­lie gut gehen. Das betrifft auch die Pfle­ge­fach­kräf­te vom Pfle­ge­dienst bei Linn.

Familie und Pflegedienst verknüpfen

Ja, wir wis­sen, es ist nicht immer leicht die Pfle­ge­fach­kräf­te vom Pfle­ge­dienst und unse­re Kern­fa­mi­lie gut zu ver­bin­den, da jeder sei­ne Gren­zen und indi­vi­du­el­le Bedürf­nis­se hat.

Das ist okay. Ein jeder ist will­kom­men.

Denn wir glau­ben, jeder ver­sucht sein Bes­tes auf der Arbeit zu geben. Läuft mal was schief, ist eine wich­ti­ge Fra­ge, was hät­ten wir Eltern, die Lei­tung bes­ser machen kön­nen. War etwas falsch kom­mu­ni­ziert oder doku­men­tiert, nicht angeleitet?

Was kön­nen wir zukünf­tig tun, um ähn­li­ches zu vermeiden?

Wir sind den Pfle­ge­fach­kräf­ten, die täg­lich bei uns ihre pro­fes­sio­nel­le Arbeit in der Inten­siv­pfle­ge leis­ten, äußerst dank­bar. Linn kann dadurch bei uns, ihrer Fami­lie, leben und am Schul­le­ben mit der Schul­be­glei­tung teilnehmen.

Durch die­se Unter­stüt­zung war und ist es uns Eltern von Linn mög­lich, selbst arbei­ten zu gehen, unse­re eige­nen beruf­li­chen Wege aufzubauen.

Wir gestalten das Leben mit Pflegedienst

Wir erleb­ten und lern­ten, wie wir die­ses Zusam­men­le­ben mit der Pfle­ge gestal­ten und füh­ren können.

Es gibt (und wird es immer geben) viel zu ler­nen mit die­ser ein­zig­ar­ti­gen Lebens­si­tua­ti­on ohne Vor­bild, der ambu­lan­ten Kin­der-Kran­ken­pfle­ge in der Fami­lie bis zu 24 Stun­den täg­lich.

Dazu zählt neben der Pfle­ge zu Hau­se auch, wie wir alle in den Urlaub fah­ren kön­nen oder wie das Pfle­gedream­team — Linn, ihre Schwes­ter und die Pfle­ge­fach­kraft — zusam­men in die Stadt fah­ren, ohne uns Eltern.

Durch die schwe­re Erkran­kung und den hohen Pfle­ge­be­darf von Linn fuh­ren und fah­ren wir in die Kin­der­hos­pi­ze. Für unse­re Pfle­ge­ent­las­tung. Es ist für uns eine wich­ti­ge Aus­zeit, aber auch für die Fach­kräf­te vom Pfle­ge­dienst in Jena.

Jeder Arbeits­platz muss ein­mal ruhen dür­fen, sei es für die eige­ne freie Zeit als Krankenpfleger*in, um den Abstand von den Pati­en­ten zu erhal­ten oder für die eige­ne Refle­xi­on im Berufs­le­ben und Ideen für die Pflegeaufgaben.

Das gilt auch für die täg­li­chen Arbeits­zei­ten, Ruhe­pha­sen zwi­schen zwei Diens­ten und die monat­li­chen Arbeits­stun­den nach dem Arbeitsvertrag.

Wie wich­tig es ist hier Nähe-Distanz zu gestal­ten, lern­ten wir schnell, und auch wie indi­vi­du­ell es mit jeder / jedem Mitarbeiter*in vom Pfle­ge­dienst sein kann und darf.

Dies macht es bunt und lebendig.

Wie sieht unser Pflegeleben vom PflegeTeam aus

Wir kön­nen dir eine ande­re Pfle­ge­Welt anbie­ten. Ja, sie hat auch ihre Her­aus­for­de­run­gen und es gibt auch Tage, die anstren­gend sind.

Doch laden wir dich ein, ler­ne sie ken­nen, denn wir Eltern als Arbeit­ge­ber sehen uns als Part­ner in einem Arbeitsverhältnis.

Was brauchst du, um gut in dei­nen Job zu sein? Dienstplansicherheit?

Du hast meh­re­re Jah­re in der Pfle­ge nicht gear­bei­tet, aber willst wie­der einsteigen?

Unser Team hat genau die Grö­ße, damit alle gut in Kon­takt kom­men kön­nen und wir Eltern ken­nen selbst, wel­cher Anspruch die Pfle­ge­auf­ga­ben haben.

Wir pfle­gen zusam­men Linn.

Durch die 1 zu 1‑Betreuung der außer­kli­ni­schen Inten­siv­pfle­ge gibt es kei­ne Arbeits­ver­dich­tung oder die Stoppuhr.

Es geht dar­um, Linn einen schö­nen Tag zu schenken.

Wie sieht unser Pflegeleben vom PflegeTeam aus

Wir kön­nen dir eine ande­re Pfle­ge­Welt anbie­ten. Ja, sie hat auch ihre Her­aus­for­de­run­gen und es gibt auch Tage, die anstren­gend sind.

Doch laden wir dich ein, ler­ne sie ken­nen, denn wir Eltern als Arbeit­ge­ber sehen uns als Part­ner in einem Arbeitsverhältnis.

Was brauchst du, um gut in dei­nen Job zu sein? Dienstplansicherheit?

Du hast meh­re­re Jah­re in der Pfle­ge nicht gear­bei­tet, aber willst wie­der einsteigen?

Unser Team hat genau die Grö­ße, damit alle gut in Kon­takt kom­men kön­nen und wir Eltern ken­nen selbst, wel­cher Anspruch die Pfle­ge­auf­ga­ben haben.

Wir pfle­gen zusam­men Linn.

Durch die 1 zu 1‑Betreuung der außer­kli­ni­schen Inten­siv­pfle­ge gibt es kei­ne Arbeits­ver­dich­tung oder die Stoppuhr.

Es geht dar­um, Linn einen schö­nen Tag zu schenken.