Jobangebot

Dein Job in der Pflege

Wir hat­ten gesucht und aktu­ell sind alle Stel­len besetzt, was uns mit Dank erfüllt. Doch falls Du beruf­lich neue Wege in der Pfle­ge suchst und Inter­es­se hast auf das Pfle­ge­Team bei Ziteo­nen­Zu­cker. Frag uns an!

Wir sind ein Pfle­ge­Team aus Pfle­ge­fach­kräf­ten und den Eltern von Linn, was in der Schul­be­glei­tung, in der Frei­zeit und Zuhau­se Tag und Nacht die Pfle­ge über­nimmt. Unser Team arbei­tet von Voll­zeit über Teil­zeit bis zu einem (stu­den­ti­schem) Neben­job auf 450 €-Basis. Dies ist alles mög­lich.

Sie wol­len sich beruf­lich ver­än­dern (oder Du), Sie oder Du suchst neue Per­spek­ti­ven oder ihr wollt raus aus dem All­tag der Kli­nik oder dem Pfle­ge­heim. Dann frag uns — die Welt dreht sich wei­ter, auch bei uns im Pfle­ge­Zim­mer und wer weiß … Wir zei­gen Dir ger­ne die­ses Feld — schnup­pe­re rein, hos­pi­tie­re oder sag uns ein­fach, wie Du unser Arbeits­feld ger­ne näher ken­nen ler­nen willst.

Was wir brau­chen von Dir? Du bist beriet im Raum Jena zu arbei­ten und bist exami­nier­te Gesund­heits- und (Kinder-)Kranken- oder Alten­pfle­ge­rIn. Du möch­test ori­gi­när pfle­ge zusam­men in einem Team sowohl in der Schul­be­glei­tung als auch Zuhau­se Tag und Nacht. Du hast Kapa­zi­tät für den Job als Voll­zeit oder Teil­zeit oder als (stu­den­ti­schem) Neben­job auf 450 €-Basis.

Bei wem?

Du wür­dest direkt bei Linn ange­stellt wer­den. Wir woh­nen in Jena sie ist 15 Jah­re alt und durch ihre Erkran­kung auf eine hohe Unter­stüt­zung im All­tag mit außer­kli­ni­sche Inten­siv­pfle­ge ange­wie­sen.

… was steckt dahinter?

  • Ein Tra­cheo­sto­ma, über das sie tags­über spon­tan atmet und nachts beatmet wird. Sie muss regel­mä­ßig tra­che­al abge­saugt wer­den.
  • Epi­lep­sie, wes­we­gen sie Medi­ka­men­te braucht und beob­ach­tet wer­den muss.
  • Ein Gas­trosto­ma (But­ton), wor­über sie pürier­tes Essen oder Son­den­nah­rung bekommt, da sie eine star­ke Schluck­stö­rung hat.
  • Ortho­pä­di­sche Pro­ble­me, wes­we­gen sie ver­schie­dens­te Hilfs­mit­tel, wie Orthe­sen, Lage­rungs­hilfs­mit­tel und ähn­li­ches hat.

Dies klingt fast so, als sei sie immer zuhau­se in ihrem Pfle­ge­zim­mer. Falsch! Sie geht täg­lich zur Schu­le, und zwar in eine „nor­ma­le“ Ganz­tags­schu­le. Der Rest der Klas­se kann lau­fen, spre­chen, lesen, rech­nen. Sie wird dabei durch eine Pfle­ge­fach­kraft ihres Pfle­ge­teams beglei­tet und dazu unter­stützt durch ein Schul­be­glei­ter-Team oder Son­der­päd­ago­gen.

Sie nimmt teil an Klas­sen­fahr­ten und Aus­flü­gen — der Roll­stuhl ist dar­an ange­passt — so fährt sie samt Schul­be­glei­ter mit. Ihre tech­ni­schen Hilfs­mit­tel wie Beatmungs­ma­schi­ne sind schließ­lich trans­por­ta­bel. Zuhau­se lebt sie in einem „Inten­siv­zim­mer“, wie wir es nen­nen, ange­kop­pelt ist ein eige­ner klei­ner Raum und Bad für Pfle­ge­fach­kräf­te. Es ist alles eine Art Ein­lie­ger­woh­nung, damit sie in der Nacht in Ruhe schla­fen kann. Sie wohnt zusam­men mit mei­nen Eltern und mei­ner Schwes­ter.

Was wird geboten

  • Es ist ein Auf­ga­ben­feld der häus­li­chen Kin­der- und Jugend­kran­ken­pfle­ge mit einem Dienst bei einem Pati­en­ten am Tag (kein Tou­ren­plan)
  • 1 : 1 — Pfle­ge
  • Diens­te mit 3‑Schicht-Sys­tem
  • Pfle­ge­hilfs­mit­tel (Decken­lif­ter, Pfle­ge­bett in rücken­scho­nen­der Höhe indi­vi­du­ell ein­stell­bar, Hygie­neschutz)
  • struk­tu­rier­te Pfle­ge­pla­nung
  • Dienst­pla­nung mit Wunsch­plan
  • Ein­ar­bei­tungs­kon­zept
  • Feh­ler­ma­nage­ment — Wir ler­nen aus Feh­lern; ohne sie fin­det kei­ne Ent­wick­lung statt, dabei gilt: Jeder ver­sucht in sei­nem Job das best­mög­lich in sei­nem Rah­men zu geben
  • Eltern, denen die Arbeits­be­din­gun­gen in der Pfle­ge genau­so wich­tig sind wie den Pfle­gen­den, da sie selbst Pfle­ge­zeit über­neh­men
  • Eltern, die auf Augen­hö­he die Pfle­ge zusam­men mit den Pfle­ge­fach­kräf­ten gestal­ten und das Ein­brin­gen von Fach­wis­sen wün­schen
  • Eltern, die in einer lang­jäh­ri­gen akti­ven Per­so­nal­füh­rung erfolg­reich tätig sind
  • eine Ver­sor­gung, die ärzt­lich nah und spe­zia­li­siert ein­ge­bun­den ist
  • ein Netz an Home­ca­re mit fach­lich hohen Ansprü­chen
  • Haben Sie Inter­es­se, wol­len Sie mal ins Inten­siv­Zim­mer rein­schnup­pern — Sie brau­chen mehr Infos wie Ver­dienst? Schrei­ben Sie uns per Mail an oder sen­den Sie gleich Ihre Bewer­bung zu: an L.​str@​mailbox.​org oder rufen Sie an: 03641–680697.

Interesse? Zweifel?

Wir haben und hat­ten vor jeder neu­en Auf­ga­be auch Zwei­fel — es ist ganz nor­mal. Doch, weil wir Eltern selbst auch im Berufs­le­ben ste­hen, wis­sen wir: Es gehört dazu. Eine Hos­pi­ta­ti­on, der ers­te Kon­takt und die Gesprä­che, wo ein jeder steht, kann viel Kraft geben.

Wir wol­len dich für auf dei­nen Weg bei uns best­mög­lich beglei­ten und wir wis­sen, jeder ver­sucht in sei­nem Job sein Bes­tes zu leis­ten, im Rah­men sei­nes gege­be­nen Wis­sens und Fähig­kei­ten. Uns ist es hin­zu wich­tig, dass es Dir gut geht im Beruf, denn das ist ein Grund­pfei­ler für gute Pfle­ge — Denn auch wir Eltern wis­sen, nur wenn es mir gut geht, kann ich gut für ande­re sor­gen.

Mel­de dich über das Kon­takt­for­mu­lar oder der Mai­la­der­es­se: L.​strecker@​zitronenzucker.​de

Wir freu­en uns auf Dir oder Sie! Linn Stre­cker und ihre Fami­lie!

Autor

Er arbeitet im und führt das PflegeTeam von Linn im Arbeitgebermodell (PflegeTeam bei Zitronenzucker) - gepaart mit seinen Erfahrung aus der Leitungsarbeit in ambulanten Kinderkrankenpflege / Intensivpflege. D.S. administriert Selbsthilfe-Webprojekte und wirkt vor Ort mit bei Themen der Selbsthilfe, Integration - Inklusion und der Kinderhospizarbeit. Er war Koordinator für den Kinderhospizdienst und berät jetzt beim Bundesverband Kinderhospiz.