PflegeZimmer

10 Gründe für die 1:1 – Intensivpflege in Jena – Teil 2

Es gibt min­des­tens 10 gewich­ti­ge Grün­de, war­um eine Pfle­ge­fach­kraft, egal ob aus der Kin­der­kran­ken­pfle­ge, der Kran­ken­pfle­ge oder Alten­pfle­ge in der Inten­siv­pfle­ge wie bei uns arbei­tet. Zwei hat­te ich schon benannt. Heu­te zei­ge ich die Grün­de drei und vier auf:

Dankbarkeit

Ohne die fach­li­che gute Arbeit der Pfle­ge­fach­kräf­te und deren Wis­sen wäre ein Leben Zuhau­se mit einer Inten­siv­pa­ti­en­tin wie Linn nicht mög­lich. Vie­le Ange­hö­ri­ge oder Eltern von Inten­siv­kin­dern, wie ich sie ken­nen ler­nen durf­te, sind ihren Pfle­ge­fach­kräf­ten äußerst dank­bar. Die Fami­li­en zei­gen es auf ganz unter­schied­li­che Wei­se, sei es, wenn sie zum Kaf­fee ein­la­den oder „ein­fach“ begeis­tert sind, wie gut der Tag mit ihrem Kind läuft.

Bei mei­ner Erfah­rung als Pfle­ge­dienst­lei­ter konn­te häu­fig durch die „Zwi­schen­tö­ne“ eine Dank­bar­keit erfah­ren von den Fami­li­en, dass ihr Leben, der All­tag sich wie­der „glät­tet“. Ein All­tag, der den Bedürf­nis­sen der Fami­lie gerecht wird, konn­te wie­der mög­lich wer­den. Es ist eines der schöns­ten Geschen­ke für eine Fami­lie mit der Inten­siv­pfle­ge.

Abwechslung

Ein guter Job braucht die rich­ti­ge „Dosis“ an Abwechs­lung und Gleich­för­mig­keit. Bei­des ist wich­tig — wie viel Abwechs­lung es braucht vari­iert von Arbeit­neh­mer zu Arbeit­neh­mer und auch abhän­gig von des­sen „Tages­form“. Die häus­li­che Inten­siv­pfle­ge bie­tet, so mei­ne Erfah­rung, Abwechs­lung und sie schafft auch Gleich­för­mig­keit. Dazu gilt: Die Arbeit mit Men­schen ist durch Abwechs­lung geprägt, da Bedürf­nis­se und Wün­sche des Ein­zel­nen sich durch ein­zel­ne Erleb­nis­se schnell ändern kön­nen.

Bei uns im Pfle­ge­zim­mer wird allein schon durch die Schul­be­glei­tung ein gro­ßes Stück Abwechs­lung gestal­tet, denn Linn geht inte­gra­tiv auf eine regio­na­le Schu­le. Kurz gesagt, auf einer Schu­le ist kein Tag wie ein ande­rer. Dies macht die Arbeit äußerst viel­fäl­tig. Dazu besteht bei Linn eine kom­ple­xe Ver­sor­gung, wodurch sich immer wie­der neue Ent­wick­lun­gen erge­ben und wir Eltern uns wün­schen, dass aktu­el­le pfle­ge­wis­sen­schaft­li­che Stand­punk­te ein­flie­ßen. Des wei­te­ren zeigt die Hilfs­mit­tel-Ver­sor­gung wie­der und wie­der neue The­men. Sei es, weil durch das Wachs­tum oder ver­än­der­ter Sym­pto­me der Erkran­kung neue Medi­zin­pro­duk­te gebraucht wer­den oder bestehen­de geän­dert wer­den müs­sen. Unser All­tag wird somit getra­gen von Ritua­len, einen roten Faden, und durch viel­fäl­ti­ge, neue Momen­te.

Autor

Er arbeitet im und führt das PflegeTeam von Linn im Arbeitgebermodell (PflegeTeam bei Zitronenzucker) - gepaart mit seinen Erfahrung aus der Leitungsarbeit in ambulanten Kinderkrankenpflege / Intensivpflege. D.S. administriert Selbsthilfe-Webprojekte und wirkt vor Ort mit bei Themen der Selbsthilfe, Integration - Inklusion und der Kinderhospizarbeit. Er war Koordinator für den Kinderhospizdienst und berät jetzt beim Bundesverband Kinderhospiz.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.