PflegeZimmer

10 Gründe für die 1:1 – Intensivpflege in Jena – Teil 1

Es gibt vie­le Grün­de für Kran­ken­pfle­ge- oder Alten­pfle­ge­kräf­te im sta­tio­nä­ren Betrieb oder der all­ge­mei­nen häus­li­chen Pfle­ge zu arbei­ten. Es gibt gewich­ti­ge Grün­de, was die Arbeit gera­de bei Linn in der Inten­siv­pfle­ge span­nend und erfül­lend macht.

1. Arbeit mit Menschen

Wer sich für den Pfle­ge­be­ruf ent­schei­det, für den ist die Arbeit mit Men­schen wich­tig und tra­gend. Die ver­dich­te­te Arbeit im sta­tio­nä­ren All­tag vom Kran­ken­haus kann dem ent­ge­gen wir­ken. Es bleibt kei­ne Zeit mehr, sich auf jeden ein­zel­nen kran­ken Men­schen ein­zu­las­sen, um best­mög­lich sei­ne Bedürf­nis­se zu erfas­sen und dar­auf eine erfolg­rei­che Pfle­ge zu bewir­ken.

In der 1:1 — Pfle­ge bei uns ent­fällt die­se Ver­dich­tung. Unse­re Pfle­gen­de füh­len sich sicher, denn sie haben die Pfle­ge im Blick. Sie ver­sor­gen Linn und kön­nen sich 100 Pro­zent auf sie ein­las­sen. Über den Pfle­ge­plan hin­aus kön­nen sie die Fra­ge klä­ren, wie man ihr ein ange­neh­mes Leben gestal­ten und ermög­li­chen kann. Für uns eine äußerst wert­vol­le Auf­ga­be.

2. Sinnstiftende Arbeit

Vie­le Men­schen, ob in der Pfle­ge oder nicht, füh­len sich erfüllt, wenn sie ande­ren Men­schen hel­fen kön­nen, um deren Lebens­qua­li­tät zu ver­bes­sern oder das Leben zu berei­chern. Aus der Gewalt­frei­en Kom­mu­ni­ka­ti­on ken­ne ich dies als eine Basis unse­res Han­deln. Wenn ich auf die­sen Weg erfolg­reich bin, erzeugt dies in mir ein gutes Gefühl. Ich als hel­fen­de Per­son erle­be mich dabei als aner­kannt und gestal­tend.

Für die hel­fen­de Arbeit einer Pfle­ge­fach­kraft, wie ich selbst bin, kann dadurch der Beruf sehr erfül­lend und sinn­stif­tend wer­den. Ich ler­ne und lern­te für die ver­schie­dens­ten Krank­heits­pha­sen und Gesund­heits­kri­sen die hel­fen­den Werk­zeu­ge und Stra­te­gi­en ken­nen. Dadurch konn­te ich gezielt und effek­tiv das Leben der Kran­ken in der jewei­li­gen Situa­ti­on erleich­tern und konn­te auch einer mög­li­chen Ver­schlech­te­rung ent­ge­gen wir­ken.

Ich erleb­te im Gegen­zug selbst wie sich bei einer ver­dich­te­ten Arbeit in der Pfle­ge der Sinn ver­lie­ren kann, weil ich nur unzu­rei­chend Feed­back erfuhr über mein Wir­ken.

Bei einer 1:1 — Pfle­ge wie bei uns ent­fällt die Ver­dich­tung, da nicht meh­re­re Auf­ga­ben und Pati­en­ten gleich­zei­tig im Blick zu hal­ten sind. Was ich gestal­te und bewir­ke in der 1:1 — Pfle­ge wird für mich erkenn- und eva­lu­ier­bar.

Leben. Pfle­ge. Wer­te — Gute Pfle­ge stif­tet Sinn bei den Pfle­gen­den

Für uns Eltern ist es bei Linn wich­tig, den Pfle­gen­den über ihr Wir­ken zeit­na­he Feed­backs zu geben: Wel­che Pfle­ge­maß­nah­men sind gut ver­lau­fen und wo war es nicht geglückt. Dies Feed­back hilft uns Eltern auch, da wir durch die Refle­xi­on erken­nen, wo wir selbst Pfle­ge­maß­nah­men anders gestal­ten soll­ten.

Autor

Er arbeitet im und führt das PflegeTeam von Linn im Arbeitgebermodell (PflegeTeam bei Zitronenzucker) - gepaart mit seinen Erfahrung aus der Leitungsarbeit in ambulanten Kinderkrankenpflege / Intensivpflege. D.S. administriert Selbsthilfe-Webprojekte und wirkt vor Ort mit bei Themen der Selbsthilfe, Integration - Inklusion und der Kinderhospizarbeit. Er war Koordinator für den Kinderhospizdienst und berät jetzt beim Bundesverband Kinderhospiz.

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